Zangen

Unsere Stärke!

Ob Stahlcoils, Blechpakete, Presswerkzeuge oder andere Werkstücke – jede Last stellt eigene Anforderungen an das Lastaufnahmemittel. Genau dafür entwickeln und fertigen wir Zangen, die Sicherheit, Präzision und Langlebigkeit vereinen. Von der Standardausführung bis zur individuellen Sonderlösung entstehen Lastaufnahmemittel, die perfekt auf Ihren Einsatz abgestimmt sind und auch im harten Dauereinsatz überzeugen.

Pakethandling

Teleskop-Paketzange - demnächst verfügbar
Parallelogramm-Paketzange - demnächst verfügbar
Ladegabel mit Rutschsicherung - demnächst verfügbar

Werkzeughandling

Presswerkzeugzange - demnächst verfügbar
Walzenzange - demnächst verfügbar

Materialhandling

Papierrollenzange - demnächst verfügbar
Brammenzange - demnächst verfügbar
Einfach smart

NOVA Modul für Zangen - wenn es auf die Lebensdauer ankommt

Das NOVA Plus Modul erweitert das Zangensystem um eine intelligente Überwachung der tatsächlichen Betriebsbelastung. Dabei wird das Lastkollektiv erfasst, das die gesamte Nutzung über die Zeit abbildet. Auf dieser Basis kann die Betriebs- und Restlebensdauer der Anlage realistisch berechnet und die Wartung zustandsabhängig geplant werden.

 

  • Ermittlung des Lastkollektivs aus realen Einsatzdaten
  • Berechnung von Betriebs- und Restlebensdauer
  • Zustandsbasierte Wartung statt fester Intervalle
  • Echtzeit-Anzeige des Lastgewichts auf XXL-Touch-Display
  • Höhere Sicherheit und Anlagenverfügbarkeit durch frühzeitige Erkennung von Verschleiß und Überlastung

Gut zu wissen!

Was ist der Unterschied zwischen den Antriebsarten

  • Umlaufende Rollenkette: Antreibt die Zangenarme über eine Kette. Eine Rutschkupplung schützt den Motor vor Überlastung.
  • Spindelantrieb: Zwei selbsthemmende Gewindespindeln bewegen die Zangenarme. Vorteil: hoher Schutz gegen ungewolltes Öffnen, z. B. bei Schräglage oder Kollision.
  • Blockierantrieb: Kombiniert die Sicherheit des Spindelantriebs mit den wirtschaftlichen Vorteilen einer Kette. Ein eigens entwickeltes Dämpfungssystem schützt bei Fehlbedienung – nach einer Kollision entstehen dabei nur geringe Schäden. Das gibt's nur bei uns!

Greifbereich und Öffnungsweite? 

  • Greifbereich: Die tatsächliche Coilbreite bzw. bei Blechpaketen die Paketbreite, die die Zange greifen kann.
  • Öffnungsweite: Der maximale Abstand, auf den sich die Zangenarme öffnen lassen – etwas mehr als der eigentliche Greifbereich, damit Coil oder Paket beim Ansetzen bequem Platz haben.

Wie wird die Innenhöhe berechnet?

Bei Coils ergibt sich die benötigte Innenhöhe aus der Wickeldicke (Coil-Außendurchmesser minus Coil-Innendurchmesser, geteilt durch 2) plus ca. 150 mm Reserve. Sie muss also mindestens so groß gewählt werden, dass die Pratze über die volle Wickeldicke plus Sicherheitsabstand unter das Coil fassen kann.

Bei Blechpaketen ist stattdessen einfach die Pakethöhe selbst maßgeblich – hier zählt nicht die Wickeldicke, sondern die tatsächliche Höhe des gestapelten Pakets plus Reserve.

Lastsicherung? Was ist das?

Die Lastsicherung ist ein Nockenstößel in der Pratze. Erst wenn beide Lastsicherungen durch das Coil, das Blechpaket oder andere Lasten betätigt sind, erfolgt die Hubfreigabe – die Zange darf also nur heben, wenn sicher erkannt ist, dass die Last korrekt aufgenommen wurde. 

Umgekehrt verhindert die Lastsicherung auch ein unbeabsichtigtes Öffnen der Zangenarme unter Last: Erst wenn die Last wieder abgesetzt und beide Lastsicherungen entlastet sind, lassen sich die Arme öffnen.

Wofür sind die Abschaltklappen?

Sie stoppen automatisch die Schließbewegung der Zangenarme, sobald die Last innen anliegt – so wird verhindert, dass die Zange zu fest zudrückt und das Coil oder die Last beschädigt. Alternativ geht das auch elektrisch über Lichttaster.

Klappbare Pratzen? Für was denn?

Für die Aufnahme eng aneinander liegender Coils oder bei engen Platzverhältnissen. 

Die Pratze wird eingeklappt angesetzt und erst im Coilauge aufgeklappt – daher immer mit integrierter Coilaugenerkennung, damit exakt positioniert wird. 

Das Pendant bei Blechpaketzangen sind schwenkbare Pratzen.

Funk oder Kransteuerung - was brauche ich?

  • Funkfernsteuerung: Alle Signale werden direkt auf der Zange verarbeitet – es muss nur die Stromzuführung per Steckverbindung realisiert werden, kein zusätzliches Steuerungskabel nötig. Das heißt, die Zange wird mit Funkfernsteuerung geliefert.
  • Kransteuerung: Die Zange wird über die vorhandene Kransteuerung bedient. Dafür müssen Stromzuführung und Steuerungskabel an die Kransteuerung angeschlossen werden.

Zangen in Anwendung

Greifzangen werden eingesetzt, um schwere Lasten sicher und effizient aufzunehmen und zu transportieren. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo Coils, Blechpakete, Stahlbauteile oder andere Materialien innerhalb der Produktion, im Lager oder im Versand bewegt werden müssen. Durch verstellbare oder teleskopierbare Zangenarme und Aufnahmepratzen lassen sie sich an unterschiedliche Lastabmessungen und Handhabungsanforderungen anpassen. So können auch mehrere Coils gleichzeitig oder Lasten bei beengten Platzverhältnissen sicher aufgenommen werden.

Je nach Anwendung und Last werden die Zangen individuell ausgelegt und mit geeigneten Antrieben sowie speziellen Aufnahmepratzen ausgestattet. Ziel ist immer ein sicherer, kontrollierter und materialschonender Transport. So werden Arbeitsabläufe optimiert, Beschädigungen vermieden und die Arbeitssicherheit erhöht.