
Wendegeräte
Drehen und Wenden von Bauteilen – in Fertigungsprozessen oft nicht die einfachste Aufgabe!
Dabei muss Wenden weder kompliziert noch aufwendig sein – auch dann nicht, wenn schwere Lasten bewegt werden. Mit den passenden Lösungen gelingt der Prozess sicher, kontrolliert und effizient.
Einfach sicher Wenden! Mit unseren Wendegeräten liegen Sie immer auf der richtigen Seite – ob flurgebunden oder am Kranhaken.
Unsere Wendegeräte
Gut zu wissen!
Schwerpunkt und Drehachse müssen zusammenpassen
Für einen kontrollierten Wendevorgang sollte der Schwerpunkt der Last möglichst nahe an der Drehachse liegen. Liegt der Schwerpunkt deutlich außerhalb der Drehachse, entstehen hohe Drehmomente. Die Last kann dadurch unkontrolliert beschleunigen, pendeln oder hohe Kräfte auf das Wendegerät übertragen.
Eine gute Auslegung sorgt dafür, dass die Last während des gesamten Wendevorgangs sicher geführt wird und der Antrieb nicht unnötig belastet wird.

Eigenstabilität der Last
Nicht jede Last eignet sich zum Wenden. Besonders gut geeignet sind eigenstabile Bauteile mit definierten Auflageflächen, beispielsweise Maschinenkomponenten, Schweißrahmen oder Betonfertigteile. Wendetraversen und Wendeeinheiten arbeiten deshalb häufig mit Hebebändern, die die Last sicher umschließen und führen.
Geometrie der Last berücksichtigen
Die Form der Last bestimmt maßgeblich, ob ein Wenden möglich ist:
- Runde oder nahezu quadratische Querschnitte lassen sich meist gut drehen.
- Unregelmäßige Bauteile benötigen eine individuelle Betrachtung.
- Scharfkantige oder empfindliche Oberflächen erfordern geeignete Schutzmaßnahmen.
- Lange Bauteile müssen gegen Verdrehen und Durchbiegen gesichert werden.

Nicht jede schmale Last lässt sich einfach wenden
Bei schmalen Blechen und Platten ist die Geometrie entscheidend. Ein ungünstiges Verhältnis von Breite zu Dicke kann dazu führen, dass die Last beim Wenden nicht kontrolliert über die Kante abrollt, sondern in einer nahezu senkrechten Stellung stehen bleibt.
Wendegeräte in Anwendung
Wendegeräte werden eingesetzt, um schwere Lasten kontrolliert und sicher zu drehen. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo Bauteile, Coils, Blechpakete oder Stahlkonstruktionen nicht in der richtigen Lage ankommen oder für den nächsten Bearbeitungsschritt um 90° oder 180° gewendet werden müssen. Dadurch entfällt das riskante manuelle Umsetzen oder Umlagern mit improvisierten Hilfsmitteln.
Der Einsatz erfolgt entweder flurgebunden mit Wendetischen oder krangebunden mit Wendetraversen und Wendeeinheiten. Ziel ist immer ein sicherer, definierter und materialschonender Wendevorgang innerhalb von Produktion, Lager oder Versand. So werden Prozesse beschleunigt, Beschädigungen vermieden und die Arbeitssicherheit deutlich erhöht.











